KARDIOLOGIE UND ALLGEMEINMEDIZIN

Hausärztliche Akutsprechstunde: Mo bis Mi, Fr 8 – 9 Uhr

Kardiologische Akutsprechstunde: Mo bis Do 7 – 8 Uhr

Kardiologische Leistungen

  • EKG

    Das Elektrokardiogramm (EKG) ist eine Untersuchung, mit der wir die elektrische Aktivität ihres Herzens aufzeichnen.

    Die Messung der sogenannten Herzaktion, d. h. der durch den Herzschlag verursachten Spannungsänderungen, erfolgt dabei schmerzfrei über Elektroden an der Körperoberfläche. Anhand der aufgezeichneten Herzstromkurven können wir Herzrhythmusstörungen oder andere Erkrankungen des Herzens erkennen.
    Das EKG ist eine Basisuntersuchung, die sowohl die Kardiologen als auch unsere Hausärzte durchführen können.


  • Langzeit-EKG bis zu 3 Tagen

    Bei einem Langzeit-EKG wird Ihr Herzrhythmus unter Alltagsbedingungen mit Hilfe eines kleinen Rekorders über 24, 48 oder 72 Stunden aufgezeichnet.

    Der EKG-Rekorder, den Sie mit nach Hause nehmen, ist ungefähr so groß wie ein Smartphone, so dass Sie ihn während Ihres ganz normalen Tagesablaufs problemlos tragen können.

    Durch die Aufzeichnung des Langzeit-EKGs können wir benigne (gutartige) oder maligne (bösartige) Herzrhythmusstörungen diagnostizieren. Aber auch für Verlaufskontrollen, die den Erfolg unserer Therapie dokumentieren, wird das Langzeit-EKG eingesetzt.


  • Belastungs-EKG (Ergometrie)

    Mit einem Belastungs-EKG (auch Ergometrie genannt) wird ebenfalls die elektrische Herzaktion gemessen – im Gegensatz zu einem normalen EKG betätigen Sie sich dabei jedoch körperlich, indem Sie in halb liegender Position Fahrrad fahren.

    Während der körperlichen Aktivität wird ein EKG geschrieben und der Blutdruck aufgezeichnet. Anhand dieser Daten, die unter Belastung entstanden sind, können wir mögliche Durchblutungsstörungen am Herzen erkennen, Ihre Therapie kontrollieren bzw. optimieren. Ein Belastungs-EKG ist vor allem nach Herzoperationen, Stentimplantationen und bei Herz-Kreislauferkrankungen notwendig und sinnvoll.
    Bei gesunden Menschen kann mit Hilfe des Belastungs-EKGs die Leistungsfähigkeit des Herzens eingeschätzt werden.

    (Für diese Untersuchung empfehlen wir, bequeme Kleidung und festes Schuhwerk zu tragen.)


  • Ergospirometrie

    Die Ergospirometrie ist eine Kombination aus Belastungs-EKG und Lungenfunktionstest, dabei wird die Atemluft unter kontrollierter körperlicher Belastung analysiert.

    Die Leistungsfähigkeit von Lunge und Herz lässt sich mit dieser Untersuchung sehr gut beurteilen. Zusätzlich kann man mit der Ergospirometrie feststellen, ob eine Luftnot (Dyspnoe) durch das Herz oder/und durch die Lunge verursacht wird.
    Für Sportler ist die Ergospirometrie ebenfalls eine wichtige Untersuchung und wird bei Patienten empfohlen, die ein Trainingsprogramm aufnehmen möchten.


  • Echokardiographie – Ultraschall vom Herzen

    Um die Herzstruktur und Herzfunktion zu beurteilen, ist die Ultraschalluntersuchung des Herzens das wichtigste bildgebende Verfahren.

    Mit Hilfe von Ultraschallwellen kann elektronisch ein zwei- bzw. dreidimensionales Bild Ihres Herzens erzeugt werden, wir können seine Größe vermessen und die Pumpleistung (Ejektionsfraktion – EF) bestimmen.
    Mit zusätzlichen Methoden, z. B. der Farbduplexsonographie mit farbiger Darstellung des Blutflusses, können die Herzklappen beurteilt werden.


  • Stressechokardiographie

    Wie bei einem Belastungs-EKG wird bei der Stressechokardiographie ein Ultraschallbild von Ihrem Herzen erstellt, während Sie in halb liegender Position Fahrrad fahren.

    Wir können so die Funktionsfähigkeit des Herzens bei körperlicher Anstrengung beurteilen und eine Durchblutungsstörung noch besser erkennen. Eine Stressechokardiographie stellt eine wichtige Ergänzung zum Belastungs-EKG dar, da sie genauer und spezifischer ist, zudem ist sie eine wichtige Voruntersuchung für einen Herzkatheter und für eine Herzoperation.


  • Transösophageale (Schluck-) echokardiographie


    Bei der transösophagealen Echokardiographie, auch Schluckechokardiographie genannt, wird die Ultraschallsonde wie bei einer Magenspiegelung über die Speiseröhre eingeführt. Dadurch können bestimme Herzstrukturen besser als mit der normalen Echokardiographie beurteilt werden. Diese Untersuchung erfolgt in Sedierung (tiefer Schlaf), sodass der Patient die Untersuchung nicht wahrnimmt.

    Diese Untersuchung führen wir selber im Krankenhaus Köpenick durch.


  • Linksherzkatheteruntersuchung


    Bei der Linksherzkatheteruntersuchung wird mit Hilfe eines Katheters, Röntgenstrahlung und Kontrastmittel die Herzkranzgefäße untersucht. Sollten hier relevante Engstellen dokumentiert werden, besteht die Möglichkeit einer Stentimplantation (Gefäßstütze).

    Diese Untersuchung führen wir im Krankenhaus Köpenick durch.


  • Schrittmacher-, Defibrillator- und CRT-Kontrolle

    Bei der Schrittmacher-, Defibrillator- bzw. CRT-Kontrolle wird überprüft, ob Ihr Herzschrittmacher/Defibrillator richtig funktioniert.

    Abgefragt wird beispielsweise, wie es um den Batteriestatus steht oder ob Ihr Gerät relevante Herzrhythmusstörungen gespeichert hat. Sollte die Einstellung des Geräts nicht optimal sein, kann auch die Programmierung angepasst werden. Diese Untersuchung kann bis zu 30 Minuten dauern. Wir können Schrittmacher und Defibrillatoren folgender Hersteller kontrollieren: Biotronik, Medtronic, Boston Scientific sowie St. Jude Medical.


  • Implantation / Wechsel Schrittmacher, Defibrillator und CRT


    Werden relevante langsame Herzrhythmusstörungen dokumentiert kann es notwendig sein, dass Sie einen Herzschrittmacher oder eine CRT-System (Cardiale, Resynchronisations, Therapie) benötigen. Bei schnellen bösartigen Herzrhythmusstörungen wird ein Defibrillator implantiert.

    Diese Implantationen bzw. Wechsel führen wir im Krankenhaus Köpenick durch.


  • Telemetrische Überwachung Schrittmacher, Defibrillator und CRT


    Sollte Ihr Herzschrittmacher, Defibrillator bzw. CRT-System eine externe Überwachung ermöglichen, können wir das Gerät über das Internet überwachen, um zum Beispiel frühzeitig Herzrhythmusstörungen, Batterieprobleme oder Sondendefekte zu erkennen.

    Eine Umprogrammierung über das Internet ist nicht möglich.


  • Eventrekorderimplantation


    Liegen unklare Herzrhythmusstörungen oder Bewusstlosigkeit (Synkopen) vor, besteht die Möglichkeit einer Implantation eines Eventrekorders. Dieser Rekorder ist ca. so groß wie ein USB-Stick und kann bis zu 4 Jahren Ihren Herzrhythmus mittels EKG aufzeichnen.

    Wir führen die Implantation im Krankenhaus Köpenick durch.


  • Telemetrische Überwachung mit externen Sensoren


    Bei Patienten mit einer relevanten Herzschwäche (Herzinsuffizienz) besteht die Möglichkeit, über externe Sensoren (Blutdruckmessung, Waage zur Messung des Körpergewichts, EKG und Tablet) über das Internet die Vitalparameter zu kontrollieren und schnell bei Verschlechterung rechtzeitig einzugreifen, um z.B. einen Krankenhausaufenthalt zu verhindern.


  • Lungenfunktionstest

    Das Lungenvolumen wird während der Ein- und Ausatmung gemessen und in Form einer Lungenflusskurve dargestellt. Mit dieser Methode kann erkannt werden, ob eine Lungenerkrankung vorliegt – und möglicherweise auch, welche.


  • 24-Stunden Blutdruckmessung

    Bei dieser Untersuchung wird Ihnen für 24 Stunden ein Blutdruckmessgerät angelegt, welches etwa so groß wie ein Smartphone ist.

    Dieses Gerät erfasst automatisch in bestimmten Abständen Ihren Blutdruck. Dadurch wird der Tag-Nacht-Rhythmus ermittelt und Ihr Blutdruck unter normalen Alltagsbedingungen gemessen.

    Für die Diagnostik und Therapie von Bluthochdruck liefert die Langzeit-Blutdruckmessung wichtige Informationen.


  • Duplex Sonographie der Halsgefäße


    Bei der Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße werden die Hauptgefäße (Arterien) zum Kopf beobachtet. Sollte es hier zu Verengungen kommen, ist dies die häufigste Ursache eines Schlaganfalls (Hirninfarkt).